- Das Berufskonzept in Deutschland basiert auf dem dualen System
- Das Berufskonzept besagt, dass es eine formalisierte berufliche Grundbildung gibt.
- Diese Grundausbildung bereitet auf ein Bündel von Tätigkeiten vor, die angewissen Qualitätsstandards ausgerichtet sind, die in Bildungsverordnungenfestgehalten werden
- Die berufliche Bildung verbindet fachliche und fachübergreifende Kompetenzen für das Ziel der beruflichen Handlungsfähigkeit.
- Diese berufliche Handlungsfähigkeit soll Grundlage für das selbstständige Weiterlernen bilden (Arbeitsmarkt- oder Beschäftigungsfähigkeit)
- Die Berufliche Grundbildung leistet einen wesentlichen Beitrag für die gesellschaftliche Integration der Jugendlichen sowie deren spätere soziale Absicherung (Gesellschaftsfähigkeit)
These 1
Die streng formalisierte berufliche Grundausbildung in Deutschland kann einem sich immer schneller ändernden Arbeitsmarkt nicht mehr Rechnung tragen.
These 2
Selbständiges Weiterlernen wird auch nach der abgeschlossenen Berufsausbildung absolut notwendig sein, um auf dem Arbeitsmarkt beschäftigungsfähig zu bleiben. Die berufliche Grundbildung wie bisher ist nicht mehr ausreichend.
These 3
Unter Anbetracht der zahlreichen arbeit- und ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen hat das deutsche Berufskonzept und das berufliche Grundausbildungssystem das eigene Ziel der gesellschaftlichen Integration von Jugendlichen verfehlt.
These 4
Die Qualitätsstandards der heutigen beruflichen Grundbildung sind in Hinblick auf die immer mehr werdenden Schüler, die ohne Schulabschluss die Schule verlassen zu hoch angesetzt.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen